Sonntag, 05. Februar 2012
Was ist G-Code / Din-Code Drucken E-Mail
Geschrieben von: R.Kloss   
Dienstag, 20. Mai 2008 um 07:25

DIN-Code, auch G-Code genannt, ist definiert nach DIN 66025 und heute der Standard in der NC-Programmierung. Im proffesionellen Bereich ist DIN-Code nicht mehr wegzudenken. Auch im Hobby-Bereich wird von immer mehr Programmen diese Maschinensprache unterstützt.
Der G-Code besteht aus einzelnen Befehlen die der Maschine "sagen" was sie als nächstes zu tun hat.
Es gibt so genannte M-Befehle, beispielsweise zum An- und Abstellen des Kühlwassers oder G-Funktionen zum Beispiel für die Verfahrwege, für Zyklen, Ebenenwahl, Bahnkorrektur.
Unterstützung von Unterprogrammtechnik und 3D-Verfahrwegen runden das Angebot ab.

DIN-Code hat mehr Möglichkeiten als HP-GL
Zusammenfassend kann gesagt werden das der DIN-Code wesentlich mehr Möglichkeiten bietet als das relativ einfache HPGL-Format und die Nachteile von HPGL nicht kennt.

  • 3D- Daten können verarbeitet werden
  • Werkzeugwechsel wird unterstützt
  • Vorschubgeschwindigkeiten können direkt vorgegeben werden
  • Zustelltiefen könen frei definiert werden
  • Zusatzsignale können geschaltet werden (zb. Spindel, Kühlmittel)

Fazit
Für das einfache 2D-Abfahren von 2D-Konturen ist HPGL duchaus nutzbar. Soll aber mit unterschiedlichen Zustellungen und/oder Verfahrgeschwindigkeiten gefahren werden, muss bei HP-GL bereits mit Tricks gearbeitet werden. Sollen 3D-Daten sind mit HPGL nicht mehr zu verarbeiten. G-Code ist relativ simpel aufgebaut und die nötigen Grundlagen sehr schnell erlernbar. Im Grunde wird der G-Code von den CAM- Programmen erezugt und der anwender muss nur in den seltensten Fällen selbst am G-Code hand anlegen.

Aktualisiert ( Sonntag, 08. Juni 2008 um 14:09 )
 
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