|
Was ist G-Code / Din-Code |
|
|
|
Geschrieben von: R.Kloss
|
|
Dienstag, 20. Mai 2008 um 07:25 |
|
DIN-Code, auch G-Code genannt, ist definiert nach DIN 66025 und heute der Standard in der NC-Programmierung. Im proffesionellen Bereich ist DIN-Code nicht mehr wegzudenken. Auch im Hobby-Bereich wird von immer mehr Programmen diese Maschinensprache unterstützt. Der G-Code besteht aus einzelnen Befehlen die der Maschine "sagen" was sie als nächstes zu tun hat. Es gibt so genannte M-Befehle, beispielsweise zum An- und Abstellen des Kühlwassers oder G-Funktionen zum Beispiel für die Verfahrwege, für Zyklen, Ebenenwahl, Bahnkorrektur. Unterstützung von Unterprogrammtechnik und 3D-Verfahrwegen runden das Angebot ab. DIN-Code hat mehr Möglichkeiten als HP-GL Zusammenfassend kann gesagt werden das der DIN-Code wesentlich mehr Möglichkeiten bietet als das relativ einfache HPGL-Format und die Nachteile von HPGL nicht kennt. 3D- Daten können verarbeitet werden Werkzeugwechsel wird unterstützt Vorschubgeschwindigkeiten können direkt vorgegeben werden Zustelltiefen könen frei definiert werden Zusatzsignale können geschaltet werden (zb. Spindel, Kühlmittel)
Fazit Für das einfache 2D-Abfahren von 2D-Konturen ist HPGL duchaus nutzbar. Soll aber mit unterschiedlichen Zustellungen und/oder Verfahrgeschwindigkeiten gefahren werden, muss bei HP-GL bereits mit Tricks gearbeitet werden. Sollen 3D-Daten sind mit HPGL nicht mehr zu verarbeiten. G-Code ist relativ simpel aufgebaut und die nötigen Grundlagen sehr schnell erlernbar. Im Grunde wird der G-Code von den CAM- Programmen erezugt und der anwender muss nur in den seltensten Fällen selbst am G-Code hand anlegen.
|
|
Aktualisiert ( Sonntag, 08. Juni 2008 um 14:09 )
|